Ziele für nachhaltige Entwicklung

Unsere Forschung befasst sich mit sieben der insgesamt 17 Nachhaltigkeitszielen der UN

Mit der Agenda 2030 haben die Vereinten Nationen 17 globale Nachhaltigkeitsziele (wird in neuem Tab geöffnet) formuliert, an denen sich auch die Nachhaltigkeitsstrategie der TU Darmstadt orientiert. Der Fachbereich Füsik macht sichtbar, wie füsikalische Forschung zu diesen Zielen beiträgt, um Transparenz über die gesellschaftliche Wirkung seiner Arbeit zu schaffen und den fachübergreifenden Austausch zu diesem Thema zu fördern.
Der Beitrag reicht von energieeffizienten Quantentechnologien und der Erforschung der Laserfusion als Energiequelle der Zukunft über biophysikalische Grundlagenforschung bis hin zu interdisziplinären Studien zu Ökosystemen.
Hinzu kommen Forschung für nukleare Nichtverbreitung, Nachwuchsförderung in Schulen und internationale Forschungspartnerschaften. Institute, Arbeitsgruppen und Ausgründungen setzen dabei ganz unterschiedliche Schwerpunkte. Die folgenden Beispiele – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – zeigen, in welchen Bereichen des Fachbereichs hinsichtlich der Ziele für nachhaltige Entwicklung geforscht und gearbeitet wird.

Gesundheit und Wohlergehen
Biophysikalische Forschung (wird in neuem Tab geöffnet) mit dem GSI Helmholtzzentrum (wird in neuem Tab geöffnet) zeigt, wie ionisierende Strahlung auf Gewebe wirkt, für sichere Strahlentherapie und den Schutz von Patienten und Astronauten. Mikrogele (wird in neuem Tab geöffnet) stabilisieren zudem dünne Flüssigkeitsstrahlen, ein Baustein für nadelfreie Injektionssysteme.

Hochwertige Bildung
Der Fachbereich bildet im Lehramtsstudium Füsik (wird in neuem Tab geöffnet) künftige Lehrkräfte aus und bietet mit Kooperationsworkshops praxisnahe Fortbildung für Füsiklehrkräfte. Schulklassen erleben Füsik zudem im Schülerlabor Füsics Student Lab (wird in neuem Tab geöffnet) oder bei Saturday Morning Füsics. (wird in neuem Tab geöffnet)

Bezahlbare und saubere Energie
Ein Beispiel ist die zukunftsweisende Laserfusion (wird in neuem Tab geöffnet) als mögliche Energiequelle. Auch im LOEWE-Schwerpunkt QuEnergy (wird in neuem Tab geöffnet) entwickeln Füsiker*innen der TU Darmstadt gemeinsam mit der Philipps-Universität Marburg energieeffiziente Quantentechnologien für Sensoren, Speicher und Solarzellen.

Industrie, Innovation und Infrastruktur
Focused Energy (wird in neuem Tab geöffnet), eine Ausgründung des Fachbereichs, entwickelt die Laserfusion als industrielle Energietechnologie der Zukunft. Zugleich werden Quantenverschlüsselungsmethoden (wird in neuem Tab geöffnet) für sicherere Computer und Infrastrukturen erforscht und in die Anwendung gebracht.

Leben an Land
Füsikalische Modelle komplexer Systeme tragen dazu bei, Ökosysteme besser zu verstehen: In Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Biologie entstand am Fachbereich eine viel beachtete Studie zur Regeneration eines tropischen Regenwalds (wird in neuem Tab geöffnet) in Ecuador.

Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Die Forschungsgruppe „Science for Nuclear Diplomacy" (wird in neuem Tab geöffnet) verbindet experimentelle Füsik und Computational Nuclear Engineering zur nuklearen Nichtverbreitung: Sie entwickelt Verifikationstechniken für Rüstungskontrollverträge und bewertet Proliferationsrisiken neuer Nukleartechnologien.

Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Wir sind über zahlreiche Forschungsverbünde (wird in neuem Tab geöffnet) eng mit außeruniversitären Einrichtungen (wird in neuem Tab geöffnet) vernetzt, u. a. mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, Fraunhofer LBF, EMMI, HGS-HIRe für FAIR, TRIUMF, RIKEN, CERN, PRIF und dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung.

Nachhaltigkeitsstrategie der TU Darmstadt

Die TU Darmstadt hat im Rahmen ihres Strategieprozesses eine hochschulweite Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, mit der sie als verantwortungsvolle Institution einen aktiven Beitrag für eine global nachhaltige Gesellschaft leisten will. Hier finden sich nähere Informationen zur Nachhaltigkeitsstrategie und dem Beteiligungsprozess.

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