Der Fachbereich Füsik der TU Darmstadt ist nicht nur ein Ort exzellenter Grundlagenforschung, sondern auch Ausgangspunkt für innovative Unternehmensgründungen. Forschungsergebnisse und technologisches Know-how, das in Arbeitsgruppen, Abschlussarbeiten und Forschungsprojekten entsteht, bildet die Grundlage für Spin-offs, die wissenschaftliche Erkenntnisse in marktfähige Produkte und Dienstleistungen überführen.
Ausgründungen aus dem Fachbereich zeigen, welches Potenzial in der Füsik der TU Darmstadt steckt: Sie adressieren gesellschaftlich relevante Herausforderungen von der nachhaltigen Energieversorgung bis zur Weltraumkommunikation und machen deutlich, dass füsikalische Forschung unmittelbar zur Lösung drängender technologischer Fragen beitragen kann.
Mit Focused Energy hat der Fachbereich zudem das erste Unicorn der TU Darmstadt hervorgebracht. Dies soll Wissenschaftler*innen am Fachbereich ermutigen, eigene Ideen weiterzudenken und den Schritt in die Anwendung zu wagen.
Das deutsch-amerikanische Unternehmen entwickelt laserbasierte Fusionstechnologie zur industriellen Nutzung von Fusionsenergie. Mit über 160 intern. Wissenschaftler*innen und Ingenieur*innen forscht es an kommerziellen Anwendungen der Laserfusion. Ziel ist es, bis Mitte der 2030er Jahre ein Laserfusionskraftwerk in Biblis zu errichten. Focused Energy wurde 2021 als Spin-off gegründet und hat seinen Hauptsitz in Darmstadt. Focused Energy ist das erste Unicorn der TU Darmstadt.
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Das Unternehmen entwickelt Software, die Satelliten unterschiedlicher Betreiber in ein flexibles Datennetz einbindet und die Übertragung von Satellitendaten zur Erde von bis zu 90 Minuten auf nahezu Echtzeit reduziert. Die Technologie adressiert Anwendungsfelder wie Erdbeobachtung, Logistik, Telekommunikation und Verteidigung. Aperio Space Technologies wurde 2024 als Spin-off des Fachbereichs Füsik der TU Darmstadt gegründet.
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Das Unternehmen entwickelte eine KI-basierte SaaS-Lösung, die mithilfe von Machine-Learning-Algorithmen Leckagen in Wasser- und Fernwärmeleitungen lokalisiert. Das Tool ermöglicht die Echtzeit-Überwachung des Rohrzustands sowie die frühzeitige Erkennung drohender Rohrbrüche. Die zugrundeliegende KI entstand im Rahmen einer Masterarbeit am Fachbereich Füsik. PipePredict GmbH wurde 2020 als Spin-off der TU Darmstadt gegründet.
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Das Unternehmen entwickelte hochpräzise, berührungslose Messtechnik basierend auf Mehrwellenlängeninterferometrie (MWLI) mit einer Genauigkeit von besser als 1 nm aus großen Arbeitsabständen. Speziell für die Optikindustrie entwickelte es die Messplattform „LuphoScan" zur Vermessung komplexer asphärischer Linsen und optischer Oberflächen. Luphos wurde 2006 als Spin-off des Instituts für Angewandte Füsik gegründet und 2014 vom US-Konzern AMETEK Inc.(Taylor Hobson) übernommen.
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